Björn Schwentker: Demografie- und Datenjournalist
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Zum Blogger wurde ich im Dezember 2011, zarte 38 Jahre alt, gute 52 noch vor mir. Außer über Demografie zu bloggen und zu twittern, schreibe und spreche ich auch in den Medien als freier Journalist darüber, halte Vorträge und nehme an Diskussionen teil. Außerdem arbeite ich freiberuflich für das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock (mehr dazu unten). Wenn Zeit bleibt und ein schöner Auftrag daher kommt, mache ich Fotos.
Meine freiberufliche Zeit war unterbrochen durch 14 Monate als Redakteur des Ressorts Wissen bei ZEIT ONLINE. Bevor ich Journalist wurde, habe ich im Aufbaustudiengang Wissenschaftsjournalismus der FU Berlin gelernt, auf was ich mich da überhaupt einlasse. Noch früher habe ich etliche Jahre lang Physik bis zum Diplom studiert, davor ein halbes Studium lang Volkswirtschaftslehre.
So lange ich zurückdenken kann, hatte ich einen Faible für Mathematik, Statistik und Daten. Und ich war eigentlich schon immer Optimist. Das erklärt die Grundhaltung dieses Blogs. Kulturpessimismus führt zu nichts und ist ein historisch widerlegtes Konzept. Man wird ihn hier im Blog kaum antreffen.
Transparenzerklärung
Seit August 2009 arbeite ich neben meiner journalistischen Tätigkeit als bezahlter freier Mitarbeiter für das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock. Ich berate das Institut bei seiner Öffentlichkeitsarbeit und arbeite regelmäßig tatkräftig mit, suche zum Beispiel Pressethemen oder schreibe Pressemitteilungen, mache also handfeste PR.
Die Inhalte dieser Site gestalte ich völlig unabhängig vom Institut nach persönlichem Gutdünken (siehe Einverständniserklärung unten). Wenn ich als Journalist über das Thema Demografie publiziere, dann immer in Bereichen, die am MPIDR nicht beforscht werden (davon gibt es einige). Wenn es in Absprache mit der beauftragenden Redaktion doch eine Überschneidung mit Forschung des MPIDRs gibt, bestehe ich auf Nennung meiner Verbindung mit dem MPIDR. Ich zitiere in Medienartikeln seit August 2009 keine Mitarbeiter des MPIDR mehr.
Ich glaube wie Bernhard Pörsken, dass die Ideologie der journalistischen Reinheit empirisch gescheitert ist (und zwar längst nicht nur seitens der freien Journalisten, sondern auch in den Redaktionen), und durch eine pragmatische Regel der Transparenz ersetzt werden muss.
Einverständniserklärung zwischen Björn Schwentker und dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR):
“Dies ist eine private Internet-Site, veröffentlicht von Björn Schwentker. Björn Schwentker ist neben seiner journalistischen Tätigkeit freier Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR). Der Inhalt dieser Site gibt jedoch nur seine private Sichtweise wieder, nicht jene des MPIDR. Die Inhalte der Site werden vom MPIDR weder überprüft noch macht sich das MPIDR diese Inhalte zu Eigen.”
