Demografie-Debatte

Das Demografie-Blog geht wieder in Vaterzeit (Teil II). Gleichzeitig hat das Statistische Bundesamt heute die Geburtenraten für das Jahr 2011 veröffentlicht. Aus beiden Anlässen veröffentliche ich hier einen Haltungstext von mir zur Frage, warum wir überhaupt Kinder kriegen. Und dann ab in die Privatdemografie! weiter…

Demografiestrategie der Bundesregierung: Wordle

Worum geht es der Bundesregierung in ihrer neuen Demografie-Strategie? Dazu braucht es keine tief greifende Analyse. Ein Wordle reicht… weiter…

Rentenalter und fernere Lebenserwartung bei fixem Rentnerantei

Die Rente mit 67 ist erst der Anfang. Morgen um 12:30 Uhr wird die EU-Kommission den europäischen Staaten empfehlen, das Rentenalter kontinuierlich anzuheben, und zwar gekoppelt an die Steigerung der Lebenserwartung. Was hieße das konkret für Deutschland? Eine Pensionsgrenze von bis zu 75 in den nächsten 50 Jahren – je nachdem, wie die Empfehlung umgesetzt würde. In diesem Post rechne ich verschiedene Szenarien für eine solche Kopplung durch und stelle die Ergebnisse vor, im Vergleich mit der bereits beschlossenen Rente mit 67. weiter…

Familienministerin Kristina Schröder auf dem 1. Berliner Demografie Forum 2012

In diesem Post habe ich live vom Berliner Demografie Forum (BDF) 2012 gebloggt, das am Donnerstag, 12.01.2012 und am Freitag, 13.01.2012 stattfand. Gleichzeitig habe ich getwittert unter dem Hashtag #BDF2012.

Der Post ist eine reichliche Sammlung mit Zitaten u.a. von:

  • Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

  • Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich

  • Renate Schmidt (Familienminsterin unter Kanzler Gerd Schröder)

  • Ursula Lehr (Familienministerin unter Kanzler Helmut Kohl)

  • Franz Müntefering

  • Bert Rürup

  • Norbert Schneider (Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung)

  • Tilman Mayer (Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie)

  • Renate Köcher (Geschäftsführerin Institut für Demoskopie Allensbach)

  • Ursula Staudinger

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Verteilung Altersabstand der Geschwister (erste und zweite Geburt) 2010 in Deutschland mit Median und Durchschnitt

„Vier bis fünf Jahre beträgt aktuell der Abstand zwischen Geschwistern“, verkündete das Statistischen Bundesamtes (destatis) letzten Freitag (Pressemitteilung vom 06.01.2012). Hoppla, dachten sich einige Journalisten, das ist aber lang! So schrieb etwa der Tagesspiegel am nächsten Tag einen Artikel mit dem Titel „Auf Abstand“ und schlussfolgerte gleich im ersten Satz: „Deutsche Eltern lassen sich Zeit“.

Verdenken kann man den Medien eine solche Bewertung kaum, denn fünf Jahre, das ist immerhin ein halbes Jahrzehnt. Und woher sollen die Journalisten auch wissen, dass die Geschwister-Abstände weniger dramatisch sind, als es in der Pressemeldung scheint? weiter…

Seit Montag übertreffen sich die Medien darin, unhinterfragt die Falschmeldung zu verbreiten, die Lebenserwartung von Geringverdienern sei seit 2001 gesunken. Nicht nur die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE, die diese Nachricht in die Welt gesetzt hat, sondern auch die Journalisten übersehen dabei, dass sie die Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV), mit denen sie argumentieren, völlig falsch interpretieren. Offenbar versteht niemand, was er da überhaupt schreibt odert sendet.

Das vermeintliche Sinken der „Lebenserwartung“ ist ein rein statistisches Artefakt; tatsächlich steigt die Lebenserwartung auch für Geringvediener. weiter…