Essay (Journalistische Form)

7. März 2011 APuZ - Aus Politik und Zeitgeschichte

Eine neue Kultur des Wandels

Der demografische Wandel gilt vielen als ein gesellschaftlich erdrückendes Problem. Das ist eines der großen Missverständnisse unserer Zeit. Aus unserer Perspektive ist er nämlich das Gegenteil: Eine große Chance für die entwickelten Länder, ihre Gesellschaften umzubauen, um flexibler und glücklicher zu leben als bisher. Und das auf einem höheren Bildungsniveau.

Der demografische Wandel der Industrienationen hat zwei Hauptkomponenten: Geburtenraten, die häufig unter dem Bestandserhaltungsniveau liegen, und eine zunehmende Lebenserwartung. Während Ersteres zumindest in extremer Ausprägung kein dauerhaftes Phänomen sein dürfte, müssen wir davon ausgehen, dass der Trend weiter…

11. November 2010 der Freitag

Die Ökonomie des Familienglücks

Warum kriegen Menschen in Industrieländern überhaupt Kinder? Die Antwort darauf ist ernüchternd – und kann Hoffnung machen

Konrad Adenauer sagte: „Kinder kriegen die Leute immer.“ Posthum erntete er dafür Unverständnis. Scheint doch heute klar, dass die Geburtenraten ins Bodenlose stürzen und die junge Generation weiter…